Digitaler Frühjahrsputz für Ihren Blog

24. Februar 2015

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An die Putzmittel, fertig, los: Jetzt wird der Content auf Ihrem Corporate Blog ausgemistet oder aufgehübscht. Nehmen Sie den digitalen Putzlappen in die Hand und Ihre Inhalte kritisch unter die Lupe. Auch, wenn es an der einen oder anderen Stelle schmerzliche Verluste geben wird. Denn nur das Content Audit zeigt Ihnen, ob Ihre Texte, Videos & Co. bei der Zielgruppe noch funktionieren – oder ob Sie Ihre eingestaubte Strategie dringend aufpolieren sollten.

Nichts für schwache Nerven: Blog Content im Erfolgscheck

In jedem Beitrag auf Ihrem Corporate Blog steckt viel Herzblut, das ist mir klar. Deshalb müssen Sie jetzt stark sein: Ihre Zielgruppe interessiert nicht, wieviel Arbeit Sie Ihr Inhalt gekostet hat. Für sie zählt, was informiert, unterhält, begeistert und überzeugt.

Deshalb kommen Sie beim Frühjahrsputz am Content Audit nicht vorbei:

  • Die Bestandaufnahme liefert Ihnen einen Überblick über alle Inhalte auf Ihrem Blog.
  • Sie zeigt, welcher Content für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe relevant ist – und worauf Sie verzichten können.
  • Das Content Audit bringt auf den Punkt, ob Ihre Content Strategie noch funktioniert – oder neu ausgerichtet werden sollte.

Alte Beiträge in neuem Glanz

Mit Tools wie Piwik und Google Analytics finden Sie dabei heraus, welche Beiträge ein grausames Schattendasein ohne nennenswerte Zugriffe fristen. Das tut weh – ABER: Es ist Ihre Chance, kräftig auszumisten.

Bevor Sie jetzt alle „ungeliebten“ Blog-Beiträge in die Tonne treten: Prüfen Sie, ob Sie dem Content nicht zu neuem Glanz verhelfen können.

  • Durch Updates und neue Erkenntnisse kann der eine oder andere Beitrag neu aufpoliert und passgenau auf die Zielgruppe zugeschnitten werden. Der positive Nebeneffekt: Wer aus alt neu macht, kann diese Inhalte gut wieder unter die Leute bringen – zum Beispiel per Social Networks.
  • Denken Sie an Bilder, Grafiken, Videos: Aktualisieren Sie, was das Zeug hält – und bringen Sie Ihre Beiträge so auf Hochglanz.
  • Sagen Sie toten Links den Kampf an: Nichts nervt beim Lesen mehr als Verlinkungen, die nicht funktionieren. Kleine Reparaturarbeiten wirken hier wahre Wunder. Beim Aufspüren im CMS von WordPress hilft das Plug-in Broken Link Checker.
  • Geben Sie Ihren Beiträgen neuen Kick bei Google: Testen Sie die Meta Tags und schreiben Sie aussagekräftige Titles und Descriptions. Sie werden als sogenanntes Snippet im Suchergebnis gezeigt – und je besser das ist, desto mehr Besucher klicken darauf.

Blog-Content: Der Mix macht’s

Den Blog zu putzen, zu polieren und zu pflegen ist viel Arbeit. Aber der Aufwand lohnt sich: Nach dem Content Audit und schweißtreibenden Aufhübschungsarbeiten kennen Sie Ihre Inhalte durch und durch.

Bieten Sie der Zielgruppe bislang nur Info-Texte? Dann mischen Sie Ihre Inhalte: Machen Sie Interviews, binden Sie Videos ein, schreiben Sie Rezensionen, kreieren Sie Prezis – und schaffen Sie damit abwechslungsreichen Content. Und wer weiß: Vielleicht stoßen Sie beim Ausmisten auf eine alte Serie, die sich prima in Ihre Content Strategie einbinden lässt und deshalb nach einer Fortsetzung ruft.

Denken Sie bei der Gelegenheit auch über die Kategorien auf Ihrem Blog nach. Welche für Content und Seitenstruktur keinen Sinn mehr machen, werden gnadenlos aussortiert. Nehmen Sie lieber Rubriken in den Fokus, in denen tatsächlich inhaltliches Potenzial schlummert.

Aufräumen: Datenmüll entsorgen

Noch sind Sie mit Ihrem Frühjahrsputz nicht fertig. Werfen Sie den virtuellen Staubsauger an und trennen Sie sich von altem Datenmüll, der Ihren Blog unnötig aufbläht. Dazu gehören diese Platzfresser:

  • Artikel-Entwürfe,
  • Spam-Kommentare,
  • Bilder und Logos ohne Verwendung,
  • ausgemusterte Plug-ins.

Apropos: Prüfen Sie bei der Gelegenheit, ob Sie aktive Plug-ins durch bessere Alternativen ersetzen können oder ob sie aktualisiert werden müssen.

Der Corporate Blog rechtlich voll auf Spur

Gleich können Sie sich im blitzblank polierten Antlitz Ihres Corporate Blogs spiegeln. Verwenden Sie die letzten Reste Spüli für den rechtlichen Feinschliff von Impressum und Datenschutzerklärung. Beide sollten auf dem aktuellen Stand sein. Wie der aussieht, zeigt der bloggende Rechtsanwalt Thomas Schwenke in seinem kostenlosen Datenschutz-Muster Generator.

Und dann haben Sie es geschafft: Sie können den digitalen Staubwedel beiseitelegen. Nutzen Sie Ihr neugewonnenes Wissen für Content, der Ihre Zielgruppe umhaut! Wir lesen uns wieder zum Putzmarathon im nächsten Jahr… Spätestens!

Bildquelle: © sb-borg – iStockphoto

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Flora Anna Grass

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