Fünf SEO-Regeln für Online-Redakteure

6. November 2014

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Spätestens seit Panda und Hummingbird ist klar: Hochwertige Inhalte nehmen in den Suchergebnissen bei Google vordere Plätze ein. Bei vielen SEO-Experten gilt daher Qualität als entscheidender Erfolgsfaktor. Für Online-Redakteure ergeben sich daraus ein paar wichtige SEO-Regeln, die sie unbedingt befolgen sollten. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Webtexte für Google und Co. fit machen.

SEO-Regel Nummer 1: Schreiben für die Zielgruppe

Finden Sie heraus, was die Menschen, die Sie erreichen wollen, bewegt. Erst wenn Sie wissen, welche Interessen und Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat, können Sie ihr relevante und nützliche Inhalte bieten. Überlegen Sie zum Beispiel, welche drängenden Fragen Sie Ihren Usern beantworten können. Versuchen Sie, ein konkretes Problem Ihrer User zu lösen. Oder bringen Sie sie mit einem besonders unterhaltsamen Inhalt einfach zum Lachen.

Denken Sie daran: Wenn Sie einen Artikel mit Mehrwert zu einem Thema schreiben, sind nicht nur die User begeistert, sondern auch Google. Denn die Suchmaschine schätzt einzigartige, relevante und aktuelle Webtexte.

SEO-Regel Nummer 2: Relevante Keywords recherchieren

Stellen Sie in Ihrem Artikel ein Thema in den Fokus. Konzentrieren Sie sich dabei auf ein bis zwei relevante Keywords, mit denen Ihr Text bei Google gefunden werden soll. Das müssen Keywords sein, die User häufig suchen. Einen Anhaltspunkt dafür bietet der Keyword Planer von Google. Verwenden  Sie diese Keywords in Title und Meta-Description, in den Überschriften, im Teaser, am Anfang und Ende Ihres Artikels und sparsam über den gesamten Fließtext verteilt.

Wichtig ist, dass der Webtext gut lesbar bleibt und nicht vor Keywords strotzt. Eine bestimmte Keyword-Dichte spielt bei Google übrigens schon länger keine Rolle mehr. Recherchieren Sie auch Synonyme und setzen Sie diese bewusst in Ihrem Text ein. Google erkennt inzwischen den Stamm eines Wortes, sodass Sie Ihr Keyword getrost auch im Genitiv oder im Plural verwenden können.

SEO-Regel Nummer 3: Auf Lesbarkeit achten

Machen Sie es Ihren Usern so einfach wie möglich, Ihre Texte rasch zu erfassen. Bieten Sie ihnen einen schnellen Überblick. Das gelingt Ihnen mit kurzen Absätzen, Zwischenüberschriften, gefetteten Begriffen und Listen. Beschreiben Sie zum Beispiel in einer Zwischenüberschrift mit wenigen Worten den Inhalt des nachfolgenden Absatzes. Der User soll auch in der Mitte des Artikels noch die Möglichkeit haben, zu einem für ihn interessanten Aspekt in den Text einzusteigen.

Mit Bulletpoint-Listen gewinnen Sie die Aufmerksamkeit des Users. Schließlich erwartet er hier eine Zusammenfassung relevanter Punkte Ihres Artikels. Bieten Sie ihm Übersichten in Listenform, so oft es sich ergibt.

Wenn der User merkt, dass Sie ein Thema gut lesbar aufbereitet haben, fühlt er sich ernst genommen. Er wird voraussichtlich nicht nur länger auf Ihrer Seite bleiben, sondern auch wieder kommen – beides wirkt sich positiv auf das Ranking in Suchmaschinen aus.

SEO-Regel Nummer 4: Klar und verständlich schreiben

Schreiben Sie so, dass Ihre User Sie sofort verstehen. Die meisten von ihnen überfliegen Texte am Bildschirm lediglich und suchen nach interessanten Informationen. Oft lesen sie nur Überschriften, Textanfänge und Teaser. Dann entscheiden sie, ob es sich lohnt, weiterzulesen. Bemühen Sie sich deshalb, besonders gute Überschriften und Teaser zu schreiben, die Lust auf Mehr machen und den User zum Klicken bewegen.

Die wenigsten User haben Zeit und Geduld, sich mit unnötig komplizierten Inhalten auseinander zu setzen. Schreiben Sie daher klare, kurze Sätze. Verwenden Sie starke Verben. Damit erzeugen Sie Bilder in den Köpfen Ihrer Leser, die einprägsamer sind als abstrakte Formulierungen. Vermeiden Sie Passivkonstruktionen, Hilfsverben und unnötige Substantivierungen. Mit webtauglichen, gut lesbaren Texten halten Sie den Leser bei der Stange. Er wird Ihre Seite nicht sofort verlassen. Auch eine niedrige Bounce-Rate macht sich im Ranking von Google positiv bemerkbar.

SEO-Regel Nummer 5: Meta-Tags texten

Formulieren Sie zu jedem Ihrer Webtexte einen aussagekräftigen Title und eine Meta-Description. Der Titel und die Kurzbeschreibung Ihrer Seite liefern Google wichtige Informationen zu Ihren Inhalten. Daran erkennt die Suchmaschine, für welches Thema und welche Suchbegriffe die Seite relevant sein könnte.

Gleichzeitig werden diese Meta-Tags als Snippets in der Suchergebnisliste dargestellt. Hier kommt der User zum ersten Mal mit Ihrer Seite in Kontakt. Formulieren Sie Title und Description deshalb so, dass sowohl der User als auch die Suchmaschine erfahren, worum es auf Ihrer Seite geht. Fordern Sie zudem den User mit einer klaren Handlungsaufforderung auf, das Ergebnis anzuklicken.

Fazit: Wenn Sie diese SEO-Regeln befolgen, schreiben Sie lesbare, verständliche und nützliche Webtexte für Ihre Zielgruppe. Gleichzeitig haben Ihre Inhalte gute Chancen, langfristig einen der vorderen Plätze bei Google einzunehmen.

Autor: Marlis Reisenauer

Bildquelle: © auryndrikson, fotolia.com

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