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SEO Trends 2017 – was plant Google?

8. Dezember 2016

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Panda, Penguin, perfekter Content – wer bei Google gut ranken möchte, muss sich an die Spielregeln der Suchmaschine halten. Was sind die SEO Trends 2017, was wird belohnt, was abgestraft? Fragen über Fragen: hier die ersten Antworten!

Was bisher geschah – Fortsetzung folgt!

Vieles, was sich bis jetzt als nützlich erwies, um in den organischen Suchergebnissen von Google einen Platz auf den vordersten Seiten zu ergattern, wird sich auch im kommenden Jahr auszahlen. Ganz weit oben bei den SEO Trends und wichtiger als je zuvor: Onpage SEO. Nach wie vor wird guter Content von Google belohnt. Für die Suchmaschine sind unter anderem folgende Kriterien relevant:

  • Sind Fettungen und Bulletpoints im Text enthalten, die der Seite eine Struktur geben und den Lesefluss erleichtern?
  • Sind die relevanten Keywords integriert, sodass der Text über die Suchanfrage bei Google gefunden wird?
  • Wurden die Bilder mit Bildunterschriften und vor allem mit einem Alt-Text versehen? Nur so werden die Abbildungen bei der Suche auch ausgelesen und gefunden.

Neben hochwertigen Inhalten gehen die SEO Trends auch 2017 in Richtung kurze Ladezeit und gute User Experience. Kein User wird sich lange auf einer Website aufhalten, wenn er sich in der Menüführung nicht zurechtfindet und seine Fragen oder Probleme nicht gelöst werden. Die Folge: Negative Nutzersignale wie eine erhöhte Abbruchrate erreichen Google und die entsprechenden Websites werden abgewertet. Das sorgt für eine schlechtere Position im Ranking.

Neben dem User freut sich auch Google über eine einfache Struktur einer Website. So fällt es der Suchmaschine wesentlich leichter die Seite zu crawlen, zu indexieren und auszuwerten.

Die Zukunft wird mobil

Kurze Ladezeiten und eine gute User Experience nützen jedoch nicht viel, solange Ihre Website ausschließlich als Desktop-Version existiert. Google erklärte in seiner Bekanntmachung im Oktober 2016, dass die SEO Trends 2017 eindeutig in Richtung mobile Endgeräte gehen – mehr als 50 Prozent der Suchanfragen werden bereits über mobile Geräte gestellt, Tendenz steigend. Der Mobile Index löst den Desktop Index als Hauptindex ab.

Für SEO Experte Hanns Kronenberg von sistrix steht ebenso fest, dass die Suchmaschine künftig nicht mehr wertet, „ob es zu der Desktop-Version einer Seite auch eine Mobile-Version gibt, sondern umgekehrt (…). Selbst wenn der größte Teil der Umsätze einer Website über die Desktop-Version generiert werden, wird Mobile SEO spätestens jetzt zur absoluten Pflicht, da es zukünftig wahrscheinlich einen direkten Einfluss auf das Crawling der Desktop-Version und damit auf die Desktop-Rankings hat.“

Diese Tendenz zeigt auch eine Umfrage der Marketing-Agentur Alamedaim unter 39 Experten, die sich zu den SEO Trends 2017 geäußert haben:

SEO Trends 2017: Mobile SEO wird zum Pflichtprogramm.

SEO Trends: Die mobile Optimierung von Websites wird 2017 zur absoluten Pflicht. Screenshot: seokratie.de

Alles für den User

Die SEO Trends wandern immer weiter in Richtung Userfreundlichkeit – alles wird leichter, schneller, besser. Das könnte sich laut Online Marketer Björn Tantau auch bei den SERPs (Search Engine Result Pages) bemerkbar machen. Lag die Zeichenbegrenzung beim Title bisher bei 70 und bei der Meta Description bei 150 Zeichen, sieht der Experte – wie er in seinem Podcast erwähnt – eine deutliche Tendenz nach oben:

Zwar ist dieser SEO Trend von Google noch nicht offiziell bestätigt, doch eine Umsetzung würde sich durchaus lohnen: Mehr Zeichen bedeutet mehr Information. Der User kann so gezielter die Seiten auswählen, die ihn wirklich interessieren.

SEO Trends: je breiter vernetzt desto besser

Die Grundzutat für ein gutes Ranking ist wie eingangs erwähnt hochwertiger Content mit einem Mehrwert für den User. Doch reicht das für Google in Zukunft aus? Geht es nach den SEO Trends ist die Antwort eindeutig: NEIN! Zu viele setzen mittlerweile auf dieses Pferd und stechen nicht mehr aus der Masse heraus.

Deshalb ist es entscheidend, sich breiter aufzustellen – Facebook, YouTube und Co. zu nutzen und somit Trafficquellen zu schaffen. Vor allem YouTube nimmt gerade Fahrt auf. Als zweitgrößte Suchmaschine wird das Videoportal künftig immer wichtiger, um mehr Traffic zu erzielen und bei Google besser zu ranken.

Fazit:

In Zukunft wird es wohl irrelevant sein, ob ein Text für den User oder für Google geschrieben wird – Google ist der User! Zumindest trifft das bei den Ansprüchen zu, die der Content erfüllen muss: leicht, verständlich, interessant. Das macht sich zudem beim Thema „künstliche Intelligenz“ bemerkbar. Die Suchmaschine denkt, kombiniert und bewertet wie ein User. Daher gewinnt auch RankBrain laut den SEO Trends zunehmend an Bedeutung.

Zusammenfassend geht die Reise noch stärker in Richtung Userfreundlichkeit. Ist der User zufrieden, ist Google es auch – und letztendlich Sie!

Bildquelle: © ismagilov, iStock

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Linda Carstiuc

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