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Die 5 besten Social Media Zoffs

27. September 2016

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Ring frei! Wenn sich Marken über ihre Social Media Kanäle zoffen, ist das meist sehr unterhaltsam. Vor ein paar Tagen waren es Sixt und die Deutsche Bahn, die sich einen spannenden Schlagabtausch lieferten. Und es gibt noch mehr Beispiele – wir zeigen sie Ihnen.

Social Media Zoffs: Vom autofreien Tag zum Zug-Zwang

Alles fing ganz harmlos an: Den 22. September haben Umweltverbände in vielen europäischen Ländern zum “Autofreien Tag” erklärt. An diesem Datum sollen die Bürger das Auto in der Garage lassen und stattdessen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Eine perfekte Gelegenheit für die Deutsche Bahn, um für sich zu werben. Das tat sie auch – und zwar auf Facebook mit einem Seitenhieb gegen den Autoverleiher Sixt: “Joa mei – des sixt heut’ nur bei uns” texteten die Social Media Manager der Deutschen Bahn unter eine Fotomontage, die stark an die Werbeplakate von Sixt erinnert. Darunter der Kommentar:  “Liebe Kollegen von Sixt rent a car, heute ist autofreier Tag – daher sind wir am Zug 😉 Wir fahren euch auch gerne auf die #Wiesn2016 #AutofreierTag”.

Die Deutsche Bahn feuerte eine Spitze Richtung Sixt ab.

Die Deutsche Bahn feuerte eine Spitze Richtung Sixt ab.

Der Spruch und die Sixt-typische Aufmachung stießen schnell auf positives Echo. Knapp 5.000 Likes sowie über 370 Kommentare und Shares waren die Belohnung für das freche Posting – ein Vielfaches von den Werten, die die Deutsche Bahn sonst mit ihren Beiträgen erzielt.

Die Retourkutsche folgte prompt – und kreativ: Sixt postete auf seiner Facebook-Seite ein Plakat mit mehreren Nobelkarossen und textete darunter: “Geraten Sie nicht unter Zug-Zwang!” Dazu kommentierte das Social-Media-Team augenzwinkernd: “Liebe Freunde von Deutsche Bahn Personenverkehr, den Tag gönnen wir Euch. Zum Glück hat dieses Jahr noch 365 weitere 😉 #AutofreierTag”

Das ließ Sixt nicht auf sich sitzen - und reagierte bissig.

Das ließ Sixt nicht auf sich sitzen – und reagierte bissig.

Die Sixt-Community fand den Konter gelungen und hob ebenfalls die Daumen. 1.033 Likes, 56 Kommentare und 37 Shares sammelte das Posting – das kann sich sehen lassen.

Auffällig: Die Reaktionen der User waren in beiden Fällen ausschließlich positiv. Gerade für die Deutsche Bahn ein echter Erfolg. Schließlich ist die Social Media Abteilung sonst meist mit wütenden Bahnkunden konfrontiert, die sich wegen verspäteten oder ausgefallenen Zügen beschweren. Neben der Reichweite dürfen sich beide Marken über gestiegene Sympathiewerte freuen. Die Facebook-User fanden den Zwist lustig und belohnten die Auseinandersetzung mit ihren Likes und Kommentaren.

Attraktive Aktionen und guter Content mit Mehrwert

Die Deutsche Bahn und Sixt machen vor, wie Social Media funktioniert. Fans und Follower wollen Inhalte sehen, die ihnen mehr bieten, sie informieren, aber auch unterhalten und abwechslungsreich sind. Dabei reichen Botschaften alleine nicht aus, sie müssen in starken Bildern verpackt sein. So bleibt die Community treu und interessiert sich langfristig für das Unternehmen und seine Produkte und Dienstleistungen. Und: Es lohnt sich, immer wieder über den Tellerrand zur Konkurrenz zu gucken. Manche guten Themen ergeben sich dann wie von alleine. Apropos Social Media: Haben Sie bereits die richtige Strategie für Ihr Unternehmen gefunden? Gerne helfen wir Ihnen als Experten weiter.

Streit via Social Media: Bekannte Marken, die sich beharken

Der Schlagabtausch zwischen Sixt und Deutscher Bahn ist nur der jüngste Fall eines denkwürdigen Social Media Zoffs. Hier gibt’s noch weitere Beispiele:

1. PICK UP! vs. Chupa Chups (zum Vergrößern auf Link klicken)

2. Postbank vs. Sparkasse (zum Vergrößern auf Link klicken)

3. BVG vs. Audible (zum Vergrößern auf Link klicken)

4. PICK UP! vs. Merci (zum Vergrößern auf Link klicken)

5. Vodafone vs. o2 (zum Vergrößern auf Link klicken)


Bildquelle: iStock, jesadaphorn

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Christof Nikolai

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