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Conversion Optimierung durch klare USPs

17. Oktober 2013

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Ob Optiker, Reisebüro oder Computerkonzern – wer am Markt bestehen will, muss Argumente für den eigenen Erfolg bieten können. Diese sogenannten „Unique Selling Propositons“ (USPs) überzeugen Kunden von Ihren Produkten und heben Sie von der Konkurrenz ab. Machen Sie die Vorteile Ihres Unternehmens deutlich. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Ein Unternehmen, das sich im Internet nur durch seinen Namen von der Konkurrenz unterscheidet, kann Kunden kaum nachhaltig binden oder begeistern. Mit einzigartigen Produkten und Dienstleistungen positionieren Sie sich erfolgreich im Netz und steigern Ihre Conversion. Das gilt für große Konzerne bis hin zum kleinen Einzelunternehmen.

Conversion Optimierung: USPs auf der Website

USPs, mit denen die Konkurrenz nicht mithalten kann, sind die wichtigsten Verkaufsargumente ihrer Seite. Außerdem steigern Sie dadurch die Conversion. Besucher Ihrer Website erkennen Ihre Produkte wieder, fassen schneller Vertrauen und entscheiden sich für Ihr Unternehmen. Dazu müssen Sie jedoch zuerst die Vorteile herausarbeiten und diese auch nennen.

Alleinstellungsmerkmale finden

Überlegen Sie zuerst folgende Punkte:

  • Warum soll der Kunde Ihr Produkt kaufen und sich nicht für das Angebot auf einer anderen Website entscheiden?
  • Was macht Ihr Unternehmen einzigartig? Haben Sie etwas zu bieten, das der Kunde nur bei Ihnen findet?

Auf diese Fragen brauchen Sie auch im Internet greifbare Antworten und überzeugende Argumente. Denn Kunden wählen danach aus, welche Website ihren individuellen Bedürfnissen am ehesten gerecht wird und wem sie ihr Vertrauen schenken. Anhand der Alleinstellungsmerkmale fällen sie die Entscheidung, für welches Angebot sie sich im Netz entscheiden.

In drei Schritten zu den USPs

Eine sorgfältige Analyse und Planung erleichtert Ihnen, Ihre USPs zu finden:

  • Im ersten Schritt finden Sie heraus, wer ihre direkten Mitbewerber sind. Vergleichen Sie deren Angebot mit Ihrem. Stellen Sie Unterschiede heraus.
  • Dann tragen Sie zusammen, was Ihr Unternehmen besser kann als die Konkurrenz. Arbeiten Sie die Stärken Ihrer Produkte und die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter heraus. Machen Sie aber auch deutlich, wo Ihnen die Mitbewerber voraus sind und wo sie sich noch verbessern müssen.
  • Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer Kunden. Klären Sie, was diese von Ihnen erwarten. Ein Alleinstellungsmerkmal, das aus Kundensicht bedeutungslos ist, bringt Sie nicht weiter. Dazu müssen Sie sich natürlich bewusst machen, welche Zielgruppe Sie ansprechen.

Haben Sie Ihre Vorteile herausgearbeitet, sind Sie einen großen Schritt weitergekommen. Jetzt müssen Sie diese den Kunden auch auf Ihrer Website deutlich machen – und zwar charmant. Nennen Sie Ihre Vorteile und stellen Sie heraus, was Ihr Unternehmen von anderen unterscheidet, ohne aufdringlich zu wirken.

So bringen Sie die USPs auf Ihre Website

  • Schreiben Sie einen aussagekräftigen Produkt- oder Unternehmenstext, in dem Sie Ihre USPs erklären. Selbst wenn Sie Branchenführer sind, heißt das nicht automatisch, dass Ihr Kunde die Vorteile sofort erkennt. Erwähnen Sie zum Beispiel, dass Sie das günstigste Angebot oder die längste Erfahrung auf dem Markt haben. Wird die Information nirgendwo erwähnt, geht sie vielleicht ganz unter.
  • Werden Sie konkret. Als Bäcker sollten Sie auf der Website nicht nur schreiben, dass Sie den besten Kuchen der Stadt anbieten. Das kann jeder behaupten. Nennen Sie besser Gründe, warum der Kuchen bei Ihnen besonders lecker schmeckt und überzeugen Sie mit Argumenten. Erklären Sie zum Beispiel, dass Sie Ihren Kuchen selbst backen und nur frische Eier vom benachbarten Bio-Bauernhof verwenden.
  • Übertreiben Sie nicht. Die Kunden erkennen sofort, wenn es sich bei Ihren USPs nur um leere Worthülsen handelt. Bleiben Sie bei der Wahrheit und versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können.

Autor: Martina Babl
Bildquelle: ©iStockphoto.com/allanswart

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Martina Babl

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