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Effektiver Workflow für den Content (Teil 2)

5. Dezember 2013

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Im ersten Teil unseres Blogs zum Workflow haben Sie erfahren, wie wichtig es ist, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, wenn Sie eine Website planen. Gemeinsam machen Sie sich bewusst, wen und was sie mit dem Content erreichen wollen. Sie tragen Material aus verschiedenen Abteilungen zusammen und planen die Inhalte strategisch. Lesen Sie in diesem Teil des Blogs, welche Arbeitsschritte nötig sind, bis die Inhalte auf der Seite stehen, die perfekt auf Ihre Zielgruppe und Ihr Unternehmen zugeschnitten sind.

Seiten und Inhalte planen

Haben Sie genug Material für den Content Ihrer Website zusammengetragen, dann ist der nächste Schritt die Seiten- und Inhalteplanung. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Prozess – egal ob Sie die Planung selbst übernehmen oder einer Content-Agentur übergeben. Überlegen Sie sich anhand Ihrer Zielgruppe und Ihrer Ziele, welche Seiten Sie brauchen. Stellen Sie sich für jede wichtige Seite folgende Fragen:

  • Was will der User?
  • Was nützt dem User?
  • Was wollen wir als Unternehmen?

Skizzieren Sie die ersten Ideen für Inhalte, die Ihre User brauchen. Beginnen Sie dabei mit den Inhalten für die Startseite. Die meisten Ihrer User werden diese Seite zuerst sehen. Haben Sie verschiedene Zielgruppen, erwarten diese vermutlich unterschiedliche Inhalte auf der Seite. Priorisieren Sie die Inhalte und entscheiden Sie, welche Inhalte wo auf der Seite stehen sollen.

Content für Image- und Produktseiten

Denken Sie darüber nach, was Ihre User über Ihr Unternehmen wissen wollen. Möchten Sie zum Beispiel Bewerber ansprechen, interessieren sich diese sicher für das Arbeitsklima und die künftigen Kollegen. Planen Sie dann entsprechende Imageseiten über Ihr Unternehmen ein. Denken Sie daran: Auch hochwertige Fotos gehören auf Ihre Website. Vergessen Sie nicht, die Fotorecherche in Ihren Workflow mitaufzunehmen. Diese kann mitunter sehr aufwendig sein, bis Sie das Passende finden. Wollen Sie Fotos von Ihren Mitarbeitern veröffentlichen, lassen Sie am besten professionelle Aufnahmen von einem Fotografen machen.

Erstellen Sie dann Themengruppen wie Produkte und Leistungen und priorisieren Sie wichtige und weniger wichtige Seiten. Überlegen Sie, welche Inhalte zum Beispiel auf übergeordneten Seiten stehen und welche auf Detailseiten. Arbeiten Sie parallel dazu die Sitemap aus und passen Sie Ihre Skizzen und die Sitemap immer wieder einander an.

Steht Ihre Sitemap, stimmen Sie sich mit allen an dem Projekt Beteiligten darüber ab. Auch wenn dieser Prozess mühsam ist, lohnt er sich. Schließlich sollen alle hinter Ihrer Website und den Inhalten stehen. Vergessen Sie nicht, in Ihrem Workflow Deadlines zu setzen. Sonst zieht sich der Abstimmungsprozess zu lange hin.

Content erstellen

Die nächste Phase in Ihrem Workflow ist eine entscheidende: Sie schreiben die Texte in Ihrem Unternehmen oder lassen sich von Profis helfen. Denken Sie dabei immer aus der Perspektive des Users und stellen Sie die Vorteile und den Nutzen Ihrer Produkte und Leistungen in den Mittelpunkt. Achten Sie darauf, dass die Texte webtauglich sind: Kurze, verständliche Sätze, Absätze und Zwischenüberschriften sind dabei unverzichtbar. So können Ihre Leser die Texte schneller und leichter aufnehmen. Machen Sie sich mit den Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung vertraut und wenden Sie sie an. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Sie in erster Linie für den User schreiben und nicht für die Suchmaschine.

Planen Sie in Ihrem Workflow jemanden ein, der Ihre Inhalte gegenliest, bevor Sie sie live stellen – am besten eine Person aus Ihrer Zielgruppe. Versteht sie die Texte und fühlt sich angesprochen von Ihren Leistungen, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Sind Ihre Inhalte online, überlassen Sie sie nicht sich selbst. Bestimmen Sie mehrere Verantwortliche, die die Inhalte pflegen. Warum das wichtig ist und was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie in unserem dritten Teil zum Thema Workflow.

Fazit:

Planen Sie den Content für Ihre Imagewebsite so professionell wie das Design und die Programmierung. Mit einem effektiven Workflow behalten Sie den Überblick über die anstehenden Aufgaben aller Beteiligten. So vermeiden Sie Redundanzen und haben die Ausgaben stets im Blick. Auch wenn der Aufwand, Content zu erstellen, hoch ist – am Ende bekommen Sie genau die Inhalte, die Ihnen und Ihren Usern nützen.

Autor: Marlis Reisenauer
Bildquelle: © iStockphoto.com/vetkit

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