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Meta Description: Die 5 schlimmsten Fehler

12. März 2014

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Die Meta Description ist vergleichbar mit einem Schaufenster. Hier macht sich der User ein erstes Bild von Ihrer Seite und trifft die Entscheidung, ob er sie besucht oder nicht. Nutzen Sie diese Chance, mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Erfahren Sie, wo die Tücken liegen und wie Sie Meta Descriptions richtig formulieren.

Die Meta Description erscheint in den Suchergebnisseiten von Google als kurzer Beschreibungstext. Hier sehen Sie ein Beispiel:

20140312_idm_snippet

Das sogenannte Google Snippet zeigt in Blau den Title der Seite – eine weitere Meta-Angabe – an, darunter steht in Grün der Link. Die schwarze Schrift zeigt die Meta Description. Sie ist auf der Website selbst nicht sichtbar, taucht aber im Quellcode auf.

Die kurze Beschreibung ist oft der erste Kontakt zu Ihren Usern. Hier müssen Sie punkten. Denn die Suchenden entscheiden an dieser Stelle, ob Ihre Seite interessant für sie ist.

Formulieren Sie die Meta Description wie einen Teaser, mit dem Sie Ihr Angebot in den SERPs bewerben. Mit einer griffigen Zusammenfassung des Seiteninhalts und einem konkreten Call-to-Action locken Sie die User auf Ihre Website. Sie erhöhen die Klickrate und verringern gleichzeitig die Abbruchrate von frustrierten Usern, die wieder zu der Ergebnisliste zurückkehren, weil sie auf Ihrer Website nicht das finden, was sie erwartet haben. Das bewerten auch Suchmaschinen positiv.

Meta Description: Was schief läuft und wie Sie es besser machen

Bei der Analyse verschiedener Websites fällt uns auf, dass die Meta Descriptions oft vernachlässigt werden. Wir stolpern immer wieder über die gleichen Fehler. Dabei lassen sie sich ganz einfach vermeiden.

Fehler eins: Meta Descriptions fehlen

Häufig fehlen die Meta Descriptions vollständig oder werden nur teilweise ausgefüllt. Ist im Quellcode keine Meta Description vorhanden, generiert Google automatisch einen Text aus dem Inhalt der Seite und zeigt diesen in den Suchergebnislisten an. Diese Textschnipsel wirken oft kryptisch und hinterlassen einen negativen Eindruck beim Leser.

Besser:
Nutzen Sie die Chance, um mit Ihren Usern in Kontakt zu treten. Formulieren Sie einzigartige Beschreibungen für jede Seite. So können Sie steuern, was dem User in den SERPs angezeigt wird.

Fehler zwei: Beschreibungen ohne Keywords

User scannen die Meta Descriptions flüchtig nach ihren Suchbegriffen ab. Finden sie diese nicht, halten sie die Seite für irrelevant und  springen zur nächsten.

Besser:
Setzen Sie in der Meta Description gezielt Keywords ein. Google fettet diese in den SERPs. Sie stechen somit heraus und lenken den Blick des Users auf das Snippet zu Ihrer Seite.

Tipp: Mit der AIDA zur Meta Description

Beim Formulieren der Meta Description hilft eine einfache Formel:

ATTENTION: Erzeugen Sie mit Keywords Aufmerksamkeit.
INTEREST: Wecken Sie Interesse an Ihren Produkten und regen Sie den Besucher zum Weiterlesen an.
DESIRE: Lösen Sie ein Verlangen beim User aus, zum Beispiel, mehr über das Produkt erfahren zu wollen.
ACTION: Fordern Sie den User mit einem Call-to-Action zu einer konkreten Handlung auf.

Fehler drei: Identische Meta Descriptions

Auf vielen Websites werden für alle Einzelseiten die gleichen Meta Descriptions verwendet. Das werten die Suchmaschinen als doppelten Inhalt.

Besser:
Denken Sie daran, jede einzelne Unterseite unabhängig voneinander zu betrachten. Passen Sie die Description dem jeweiligen Content an und optimieren Sie sie gezielt für Suchmaschinen.

Fehler vier: zu lange Meta Descriptions

Viele Seitenbetreiber geben sich besonders viel Mühe mit den Meta Descriptions und füllen Sie mit langen Unternehmens- oder Produktbeschreibungen aus. Das ist zwar besser, als komplett darauf zu verzichten. Doch mehr als etwa 150 Zeichen zeigt das Google Snippet in der Regel nicht an. Ist die Meta Description länger, wird sie abgeschnitten. Dadurch gehen eventuell wichtige Informationen verloren.

Besser:
Halten Sie sich an den Richtwert für die Zeichenlänge. In die Meta Description gehören kurze und präzise formulierte Informationen darüber, was den User auf der Website erwartet. Der Platz ist zu knapp, um ihn zu verschwenden. Verzichten Sie auf Füllwörter und viele Satzzeichen. Das stört den Lesefluss.

Fehler fünf: sinnfreie Seitenbeschreibungen

Oft finden sich in den Meta Descriptions nur Stichpunkte. Der User kann diese schwer einordnen – selbst wenn es sich um Keywords handelt.

Besser:
In ganzen Sätzen sprechen Sie Ihren User wesentlich besser an als mit Aneinanderreihungen von Begriffen. Nennen Sie Argumente. Dadurch überzeugen Sie ihn, auf Ihre Seite zu klicken.

Lesen Sie auch: Imagetexte: Die drei schlimmsten Fehler und Die drei schlimmsten Fehler bei Produkttexten.

Autor: Martina Babl
© iStockphoto – photovibes 

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Martina Babl

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