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Strategisches Content Marketing mit Plan

11. Februar 2015

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Hinter gutem Content Marketing steckt eine klare Strategie. Aber ohne den passenden Plan sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Lassen Sie Ihre Ideen deshalb zunächst in einem Themenplan gedeihen. Legen Sie im Produktionsplan fest, wer Sie beim Jäten unterstützt. Und ernten Sie die Früchte mit Hilfe Ihres Redaktionsplans.

Mirko Lange (talkabout) hat zu einer Blogparade aufgerufen, um der Frage auf den Grund zu gehen, ob Content Marketing grundsätzlich einer Planung bedarf. Wir sagen: ja, definitiv! Doch welche Instrumente gibt es dafür und wie können Sie diese nutzen? In meinem Blogartikel stelle ich Ihnen Themenplan, Redaktionsplan und Produktionsplan vor und zeige, wie sie sich voneinander abgrenzen.

Themenplan: Der Ideensammler

Der Themenplan ist von allen dreien am einfachsten zu definieren. Der Name sagt es schon: Hier werden zunächst grobe Themen festgehalten. Diese ersten Ideen werden bestimmten Zeiträumen zugeordnet. Termine, die Ihr Unternehmen das Jahr über begleiten, können dafür eine gute Grundlage sein. Dazu zählen Messen, Veröffentlichungen und Produktvorstellungen. Außerdem sollte jeder Mitarbeiter die Augen offen halten und mögliche Themen sammeln.

Produktionsplan: Der Verantwortlichkeitenklärer

Im Vergleich zum Themenplan sind für mich der Redaktions- und Produktionsplan weitaus schwerer zu greifen. Den Produktionsplan sehen wir als Bestandteil des Redaktionsplans. Wir bei Ippen Digital Media halten damit fest, wer was macht – und bis wann. Sie können einen Produktionsplan auch projektspezifisch anlegen, zum Beispiel für eine Produkteinführung oder einen Relaunch einer Website.

Redaktionsplan: Der Inhaltskonkretisierer

Der Redaktionsplan ist für mich eine Erweiterung des Themenplans. Anfängliche Ideen nehmen hier eine klare Form an. Außer den Themenbereichen enthält er die genaue Zeitplanung, listet die Bilddaten auf, legt die Formate fest und bündelt konkrete Inhalte. Der Redaktionsplan ist bei uns ein längerfristig angelegtes Dokument, das die komplette Jahresplanung umfasst. Für aktuelle Inhalte verwenden wir Platzhalter – denn jeder noch so perfekt strukturierte Plan muss sich Entwicklungen anpassen können.


Diskutieren Sie mit: Wie grenzen Sie die drei Planungsmöglichkeiten für sich ab?

Die Verwendung von Themen-, Produktions- und Redaktionsplänen ist stark abhängig von individuellen Begebenheiten des eigenen Content Marketings. Wie gehen Sie an die Struktur Ihrer digitalen Aktivitäten?

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Mein Fazit: Ohne Plan geht es nicht

Ihr Social Media-Auftritt bzw. Corporate Blog dient vor allem dazu, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Sie wollen Ihren Kunden zeigen, dass Sie genau wissen, was Sie tun. Das geht nur mit einem guten Plan. Dabei gibt es aber keinen Königsweg. Welches Instrument Sie letztendlich verwenden, ist Ihnen überlassen.

Shortfacts zur Redaktionsplanung – von der ersten Idee bis zum Beitrag

Themenplan

  • Saisonale Themen ausfindig machen
  • Brainstorming

Produktionsplan

  • Zuständigkeiten klären
  • Deadlines setzen und einhalten

Redaktionsplan

  • Anzahl der Beiträge festlegen
  • Posts detailliert planen
  • Content erstellen
  • Bildmaterial organisieren
  • Inhalte setzen und veröffentlichen/timen

Aus meiner Sicht sind folgende Aspekte das Minimum einer jeden Übersicht:

  • Inhalt
  • Verantwortlichkeit
  • Veröffentlichungsdaten (Zeit, Plattform)
  • Status der Bearbeitung

Allerdings bedingt die Schnelllebigkeit der Netzwelt, dass Sie jede noch so gute Planung immer wieder über den Haufen werfen, um aktuelle Themen aufzugreifen. Mirko Lange – der Initiator dieser Blogparade – stellt hierfür „Agenda Surfing“ dem „Agenda Setting“ gegenüber. Versuchen Sie eine gute Mischung zu finden, die zu Ihrem Content passt. Berücksichtigen Sie dabei, wie aktuell Sie tatsächlich sein müssen (Agenda Surfing) und wie viel Platz Sie für fundiertes Expertenwissen (Agenda Setting) benötigen.

Weiterführende Links

Redaktionsplan: Content Strategie mit Köpfchen

Corporate Blog: Digitaler Geschichtenerzähler

Fünf häufige Fehler beim Content Marketing

Bildquelle: © Piktochart

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